Aus 1 mach 2.
Lisa investiert nicht nur in Zahlen, sondern übernimmt auch Verantwortung.
Lisa löscht das letzte Küchenlicht.
Auf dem Tisch: Notizbuch, Tee, ein Zettel mit drei Worten: Sinn. Fair. Fortschritt.
Früher hat sie sich in Zahlen verloren.
Heute beginnt sie anders:
„Rendite, ja – aber nicht um jeden Preis. Ich will abends ruhig schlafen.“
Sie blättert durch ihre Shortlist und spürt, wie der Nebel sich lichtet.
Keine 30 Kennzahlen, kein Overkill.
Drei Herzensfragen reichen – ohne Perfektion, aber mit Haltung.
Perfekt ist später. Regelmäßig ist jetzt.
🔹Lisas 3 Herzensfragen (statt Börsenlatein)
1️⃣ Versteh ich das in 2 Sätzen? Was macht die Firma – und hilft es Menschen wirklich?
2️⃣ Will ich mehr davon in der Welt? Wenn mein Geld ein Stimmzettel ist: Wofür stimme ich ab?
3️⃣ Kann ich ruhig schlafen, auch bei –20 %? Passt das zu meinen Werten und zu meinem Risiko?
Wenn eine Frage „Nein“ ist → kein Kauf.
Bewusstes Nicht-Handeln ist Stärke.
Analyse ohne Ende ist auch eine Ausrede. Drei Fragen reichen – danach entscheiden oder bewusst nicht handeln.
Nachhaltigkeit ohne Heiligenschein
Für Lisa heißt nachhaltig nicht: perfekte Welt.
Es heißt: klare Linien und echte Schritte.
👉 No-Gos: Dinge, die für sie nicht verhandelbar sind.
👉 Ja, wenn…: Das Unternehmen zeigt Fortschritt statt Hochglanz-Versprechen.
👉 Dranbleiben: Ein kurzer Werte-Check einmal im Jahr – fix im Kalender. Mehr braucht es nicht.
🔹Ihre einfache Reihenfolge
🔸Werte → Zahlen → Entscheidung. Erst Sinn prüfen, dann solide Basics (Schulden, Profitabilität grob), dann Gewichtung ins Depot.
🔸 Basis zuerst, Spezial später. Ein breit gestreutes Basisinvestment gibt Ruhe. Einzelideen sind das Sahnehäubchen – nicht das Fundament.
🔸Stoppschild einbauen. Wenn sie merkt, sie scrollt nur noch – Laptop zu. Entscheidung vertagen.
Lisas Learning aus Kapitel 4
Gute Analyse ist menschlich: verständlich, wiederholbar, wertbewusst.
Der Markt hat das letzte Wort – die Vorbereitung gehört mir.
„Börse kannst auch du“ – Aus 1 mach 2.