Immobilien investieren für Anfänger

So gelingt der Vermögensaufbau mit Betongold

Immobilieninvestments gehören zu den beliebtesten Anlageformen, da sie eine attraktive Möglichkeit bieten, Vermögen aufzubauen und als krisen-und inflationssicher gelten. Doch gerade für Anfänger kann es schwierig sein, die verschiedenen Arten von Immobilieninvestments zu verstehen und zu entscheiden, ob sie überhaupt in Immobilien investieren sollten.

In diesem Artikel werden wir einen Überblick über die verschiedenen Arten von Immobilieninvestments geben und die Vor- und Nachteile beleuchten, damit du als Anfänger eine fundierte Entscheidung treffen kannst.

Grundlagenwissen: Was sind Immobilieninvestments?

Immobilieninvestments beziehen sich auf den Kauf oder die Investition in Immobilien, um von deren Wertsteigerung oder Erträgen zu profitieren. Es gibt verschiedene Arten von Immobilieninvestments, die von direkten Investitionen in physische Immobilien bis hin zu indirekten Investitionen in Aktien oder Fonds reichen.

Welche Arten von Immobilieninvestments gibt es?

Direktinvestments

Direktinvestments beziehen sich auf den Kauf einer Immobilie als Kapitalanlage. Das bedeutet, dass du als Investor das Eigentum an einer Immobilie erwirbst, um sie zu vermieten oder zu verkaufen. Mit dem Ziel, dass du vom Anstieg der Immobilienpreise profitierst.

Immobilienaktien

Indem du eine Immobilienaktie erwirbst, kaufst du dir einen Anteil an einem Unternehmen, das mit Gewerbe- oder Wohnimmobilien handelt oder solche besitzt, um Mieteinnahmen zu erzielen. Der Kurs dieser Aktie wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt, was zu starken Schwankungen führen kann. Viele glauben, dass Immobilienaktien eine sichere Anlage sind. Tatsächlich gibt es aber Immobilienaktien, die trotz steigender Immobilienpreise in den letzten 10 Jahren keine Gewinne erwirtschaftet haben.

Dennoch können Immobilienaktien auch eine lukrative Anlageform sein, insbesondere wenn du auf eine breite Streuung achtest.

Immobilienfonds

Ein Immobilienfonds ist eine spezielle Form eines Investmentfonds, bei dem das gesammelte Kapital der Anleger direkt in den Kauf oder den Neubau einer Immobilie investiert wird.

Investierst du in Immobilienfonds wirst du Mitbesitzer der Immobilien und profitierst von Mieteinnahmen und Wertsteigerungen. Es ist jedoch wichtig, dass du den Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Immobilienfonds kennst.

Offene Immobilienfonds:

Sie können jederzeit gekauft oder auch wieder verkauft werden.

Geschlossene Immobilienfonds:

Sie sind meist über viele Jahre hinweg gebunden sind. Falls du dich für einen geschlossenen Fonds entscheidest und dein Investment vorzeitig verkaufen möchtest, musst du in der Regel mit hohen Abschlägen rechnen.

REIT

REIT steht für Real Estate Investment. Es handelt sich dabei um spezielle Immobilienunternehmen, die an der Börse gelistet sind.

Ein Großteil des Vermögens dieser Gesellschaften muss in Immobilien investiert werden. Im Vergleich zu einem Direktinvestment bietet ein REIT den Vorteil einer Diversifikation, da das Vermögen auf viele verschiedene Immobilien verteilt wird.

Bauherrenmodell

Das Bauherrenmodell ist eine spezielle Art von Immobilieninvestment, bei dem du als Investor Anteile an einer Immobilie erwirbst. Dabei kann es sich um einen Neubau oder auch ein Sanierungsprojekt handeln. Die Mieteinnahmen erhältst du anteilig ausbezahlt.

Das Bauherrenmodell ist vor allem bei Investoren mit einem hohen Einkommenssteuersatz beliebt, da das Investment viele Steuervorteile bietet.

Sind Immobilieninvestments für Anfänger geeignet?

Immobilieninvestments können für Anfänger durchaus geeignet sein, da sie eine solide und stabile Anlageform darstellen.

Allerdings erfordern sie auch ein gewisses Maß an Erfahrung und Kenntnissen, um erfolgreich zu sein. Anfänger sollten sich daher zunächst ausführlich über die verschiedenen Arten von Immobilieninvestments informieren und das Für und Wider abwägen.

Kannst du mit Immobilien effektiv dein Vermögen vermehren?

Immobilieninvestments können eine effektive Möglichkeit sein, das eigene Vermögen zu vermehren. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass man eine gute Investitionsstrategie hat, das Risiko angemessen einschätzt und sich ausreichend informiert. Wer diese Voraussetzungen erfüllt, kann mit Immobilieninvestments durchaus hohe Renditen erzielen.

Zum Abschluss: Vor- und Nachteile von Immobilieninvestments im Überblick

Vorteile von Immobilieninvestments

  • Hohe Stabilität: Immobilieninvestments sind in der Regel sehr stabil und unabhängig von den Schwankungen anderer Märkte.
  • Geringeres Risiko: Im Vergleich zu anderen Anlageformen weisen Immobilieninvestments in der Regel ein geringeres Risiko auf.
  • Gute Rendite: Immobilieninvestments können eine gute Rendite erzielen, insbesondere wenn man in aufstrebende Märkte investiert.
  • Inflationsschutz: Immobilieninvestments können ein effektiver Schutz gegen Inflation sein, da sie sich in der Regel im Wert steigern.

Nachteile von Immobilieninvestments

  • Hoher Kapitaleinsatz: Immobilieninvestments erfordern in der Regel einen hohen Kapitaleinsatz, was sie für manche Anleger unerschwinglich machen können.
  • Hoher Verwaltungsaufwand: Immobilieninvestments erfordern einen hohen Verwaltungsaufwand, insbesondere wenn du direkt in Immobilien investierst.
  • Risiko von Leerstand: Immobilieninvestments sind mit dem Risiko von Leerstand verbunden, was sich negativ auf die Rendite auswirken kann.

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Foto: © Asier – stock.adobe.com

von | Jan 10, 2023

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Hinter ecobono stecken die ehemaligen Fondsmanager Kevin Windisch, Josef Obergantschnig und Daniel Kupfner. In diesem Blog wollen sie ihr Wissen, ihre Anlagestrategien und ihre Finanztricks mit Privatanlegern teilen.